Auch wenn Friedrich Merz (CDU) gegen eine weitere Aufnahme von „Flüchtlingen“ aus Lagern in Griechenland und Bosnien ist, eine schnelle Änderung der deutschen Flüchtlingspolitik wird auch er nicht erreichen können. Da ist alles schon viel zu festgefahren, um ihr im Hauruckverfahren eine neue Richtung zu geben.

Alles was Merz sagt, hat Hand und Fuß, klingt für einen deutschen Politiker allerdings sehr überraschend. Bisher hat die deutsche Politik das Thema Begrenzung oder gar die Beendigung der Aufnahme von „Flüchtlingen“ gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Deshalb sind die Aussagen von Merz auch mit Vorsicht zu genießen.

Da Friedrich Merz gerne Nachfolger von Angela Merkel werden würde und die nächste Bundestagswahl immer näher rückt, ist doppelte Vorsicht bei solchen Aussagen geboten. Außerdem darf man nicht vergessen, dass eine völlige Umkehr der heutigen Flüchtlingspolitik nicht von einer Person bewerkstelligt werden kann. Bild: Screenshot

ZDF > Merz gegen Aufnahme von Flüchtlingen