Der neue EU-Asylpakt ist in Kraft – es soll keine Grenzkontrollen im Schengenraum mehr geben

Ohne extrem strenge Kontrollen an den EU-Außengrenzen und Kontrollen innerhalb des Schengenraums wird der sogenannte „neue EU-Asylpakt“ (Geas) niemals funktionieren. Es wird genauso weitergehen wie bisher und der Streit zwischen den einzelnen EU-Staaten, wer einen asylsuchenden Migranten aufnehmen muss, wird sich eher noch verschärfen.

Bei geschätzten 120 Millionen Menschen, die weltweit zur Migration bereit oder schon unterwegs sind, schützen nur Maßnahmen, die absolut abschreckend wirken. Der neue EU-Asylpakt taugt nicht einmal das Papier, worauf er geschrieben ist. Kein Migrant wird sich durch Geas davon abhalten lassen, illegal über die Außengrenzen der EU in den Schengenraum ein- und nach Deutschland weiterzureisen.

Das ist wieder einer der vielen Nachteile der EU. Die einzelnen Staaten dürfen durch Vorschrift der Europäischen Union nicht einmal bestimmen, wie sie den Schutz ihrer Grenzen handhaben wollen. Innerhalb des Schengenraums dürfte es ja – Vorschrift aus Brüssel – sowieso keine Grenzkontrollen geben. Könnten die einzelnen EU-Mitgliedsländer selbst bestimmen, wen sie ins Land lassen und wen nicht, wäre das Problem mit der illegalen Migration längst erledigt. Bild: KI-generiert

Ext. Link > ZDFHEUTE.DEBundesinnenminister zu GEAS – Dobrindt: EU-Asylreform „ein großer Meilenstein“

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