Merkel träumt beim 13. Integrationsgipfel von einem multikulturellen Deutschland „Wir alle sind Deutschland“. Auch wenn bei dieser Veranstaltung ein Aktionsplan, ausgearbeitet von 300 Partnern incl. 75 Migrantenorganisationen, vorgestellt wurde, wird sich in Zukunft in Deutschland wenig in Richtung Integration der vielen Millionen Zuwanderer ändern. Es ist schlicht unmöglich, eine so große Zahl von Menschen, die aus den verschiedensten Kulturkreisen kommen und dazu noch vielen verschiedenen Religionen angehören, so zu integrieren, das Merkels Ausspruch „Wir alle sind Deutschland“, irgendeine Berechtigung hätte.

Beispiele gibt es genug, dass diese Aussage Merkels jeder Grundlage entbehrt. Man braucht sich nur in deutschen Großstädten umzuschauen, um zu sehen, dass alle bisherigen Integrationsbemühungen krachend gescheitert sind. Ganze Stadtviertel werden von einzelnen Nationalitäten dominiert. Der Anteil der deutschen Wohnbevölkerung in diesen Vierteln tendiert gegen Null. Inzwischen bilden sich schon in eher ländlichen Gegenden Parallelgesellschaften, zu denen die deutsche Bevölkerung kaum Zugang findet. Und dann erzählt die deutsche Kanzlerin etwas von „Wir alle sind Deutschland“.

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NZZ > «Wir alle sind Deutschland»: Merkel hüllt ihren letzten Integrationsgipfel in Wohlfühlphrasen