Großbritannien – Abschottungspolitik wie in Australien – ausgediente Bohrinseln als Quartier für Migranten!

Großbritannien sieht seine innere Sicherheit von immer mehr sogenannten „Bootsmigranten“ bedroht. Zu Tausenden versuchen Migranten über den Ärmelkanal englischen Boden zu erreichen. Um ein Abschreckungsszenario aufzubauen, fordert jetzt die britische Innenministerin eine grundlegende Reform der Asylpolitik. 

So sollen Migranten in Zukunft auf ausgedienten Ölplattformen und stillgelegten Kreuzfahrtschiffen untergebracht werden. Auch die Internierung auf Inseln im Atlantik steht zur Debatte. Nach dem Motto: Was in Australien hervorragend funktioniert, das muss auch in Großbritannien machbar sein.

Verdenken kann man den Engländer die Verschärfung ihrer Migrationspolitik nicht. Europa erlebt derzeit den größten Umbruch seit Menschengedenken. Was im Moment stattfindet, hat nichts mit einer Migrationswelle zu tun. Was wir in Europa gerade erleben, ist der Beginn einer gigantischen Völkerwanderung.

Wenn sich die europäischen Länder nicht bald dazu entschließen, ihre Grenzen für Migranten hermetisch abzuriegeln und mit der Rückführung der schon in Europa aufgenommenen Migranten zu beginnen, wird es für die Länder Europas keine Zukunft mehr geben.

Basler Zeitung > Grossbritanniens Asylbewerber – Bohrinseln als Quartier für Flüchtlinge

NZZ > Flüchtlingslager im Südatlantik oder auf Ölplattformen? Die britische Innenministerin plant eine Abschottungspolitik nach australischem Vorbild